Warning: substr() expects parameter 1 to be string, array given in /home/rherzog/public/www/stage.raffael.ch/wp-includes/functions.php on line 1721

Über mich

29. Oktober 2013

Mein Name ist Raffael Herzog (im Netz häufig auch unter dem Namen „Abnaxos“ anzutreffen), geboren 1976 in Bern, wo ich meine ersten anderthalb Jahrzehnte lang aufgewachsen bin. Später zogen meine Eltern mit mir nach Zürich in den Kreis 4, wo ich nun seit über zwanzig Jahren lebe und mich zuhause fühle.

Nach der Matura hatte ich genug von der Schule und kein Studium mehr angehängt. Stattdessen besuchte ich die Jazz-Schule mit Perkussion (insbesondere Conga und Bongo), in der Absicht, mir in Zukunft meinen Lebensunterhalt mit Musik zu verdienen. Dies hat sich jedoch als schwieriger herausgestellt, als es auf den ersten Blick aussah, und so änderte ich meine Pläne.

Schon immer war ich auch fasziniert von Computern. Bereits als junger Teenager begann ich, die Tiefen meines Amiga 500 zu erforschen und meine eigenen Programme dafür zu schreiben. Zuerst kurz mit BASIC, bald jedoch mit C und C++. Als ich dann erkannte, dass Berufsmusiker doch nicht so mein Ding ist, lag es auf der Hand: Kurz vor der Jahrtausendwende machte ich mein anderes Hobby zum Beruf und stieg in die Java-Entwicklung ein. Und dort fühle ich mich noch heute pudelwohl.

Die Piratisierung

Schon immer habe ich mit Linux gearbeitet, auch im Jahr 2000 bereits, als Linux für viele noch als ungeeignet für den professionellen Einsatz galt. Ich bin vom Konzept der Open Source Software überzeugt und verwende diese nicht nur konsequent, sondern leiste hier und da auch einen eigenen Betrag.

Auch Videospiele haben es mir angetan, Computer sind schliesslich nicht nur zum Arbeiten da. Und eben dieses Gaming war es, was mich schlussendlich politisiert hat. Ich hatte meine politischen Augen zwar immer offen gehalten,  aber kaum an der Politik teilgenommen. Parteipolitisch schwankte ich immer zwischen SP und den Grünen, aber so richtig konnte ich mich mit keiner Partei identifizieren.

Als jedoch die Motion Allemann auf dem Tisch lag, die gewisse Videospiele verbieten will, wurde ich in der Politik aktiv. Ich wollte keinesfalls tatenlos zulassen, dass ein Teil unserer Kultur durch Unwissenheit oder Unverständnis einfach zensuriert wird. Zu dieser Zeit war in Deutschland eine ähnliche Diskussion im Gange und die deutsche Piratenpartei hatte sich klar gegen eine Zensur von Computerspielen gestellt. Ich erkundigte mich also, ob es in der Schweiz auch eine Piratenpartei gäbe und fand heraus, dass sie in Kürze – am 12. Juli 2009 – gegründet werden sollte.

So wurde ich Gründungsmitglied der Piratenpartei Schweiz und beteilige mich seither in verschiedenen Ämtern aktiv, seit April 2013 vor allem im Vorstand der Sektion Stadt Zürich. Das Gaming ist dabei vorerst in den Hintergrund getreten, da es erst wieder aktuell wird, wenn der Bundesrat einen Gesetzesentwurf vorlegt. Heute konzentriere ich mich auf die Netzpolitik, das bedingungslose Grundeinkommen und die Forderung nach Laizismus und Humanismus. Auch die zunehmende Verbotskultur ist mir ein Dorn im Auge, ich bin der Meinung, die Gesellschaft sollte auf gegenseitigem Verständnis und Toleranz beruhen, nicht darauf, alles zu verbieten, was den Anderen stören könnte.

Ich sehe die Piratenpartei als eine links-liberale bzw. links-progressive Bewegung, damit sind die Piraten für mich die einzige Partei, mit deren politischen Anliegen ich mich vollständig identifizieren kann.

Kommentare sind geschlossen